AUF HOHER SEE

„Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze“. Ganz nach dem Zitat Frank Kafkas machte sich das markenchauffeur Team am vergangenen Wochenende auf und gestaltete den Samstagnachmittag ganz im Sinne eines gestandenen Seefahrers. Wasser, Wellen, Pferdestärken. Worte die nur den Landratten ein Fremdwort sind. Uns erwartete also ein echtes Abenteuer. Da es uns aber liegt neue Wege zu gehen und wir bereits Offshore Erfahrung vorweisen können, sollte diese neue Erfahrung keine große Herausforderung für uns darstellen.

Zu Beginn empfing uns Kapitänin Spitzer am Yachtclub mit einer bekömmlich kühlen Seeräuberüberraschung. Die Matrosen erhielten also gleich zu Beginn der großen Fahrt eine Stärkung. Nach detaillierter Einweisung in die Materie begab sich die Mannschaft an Bord der Yacht. Zwei jeweils 220 PS starke Volvo Penta D3 treiben die „MS ANNA“ kraftvoll nach vorne. Erste Schwindelgefühle wurden von den markenchauffeur Matrosen gekonnt überspielt. Wir hielten uns wacker.

Navigieren, Seemannsgarn und schaukelndes Ambiente. Im Zuge der alljährlichen „Anfahrt“ des Monasteria Yachtclubs zu Münster erfuhren wir also was es heißt, den Dortmund-Ems-Kanal zu durchqueren. Bei gekühlten Getränken wurden die neuesten Seefahrergeschichten ausgetauscht und über alte Weisheiten der Seefahrerei philosophiert. Unsere Strecke führte uns vorbei am Mittelhafen bis zur Kanalinsel in Münster Hiltrup. Dort zwangen uns die Gezeiten schließlich zum Umkehren. Nach gut 2 Stunden lief die „MS ANNA“ wieder sicher im Heimathafen ein. Die Seemänner und Frauen haben sich die Anlandung auch redlich verdient. Frische Speisen aus der Yachtclub Kombüse erwarteten uns bei angenehmer Atmosphäre im Clubhaus. Ein Event, ganz im Sinne unseres Teams.

 

 

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